Share International, März 2025

Die deutsche Online-Ausgabe der internationalen Zeitschrift Share International enthält einen Artikel von Benjamin Cremes Meister, Beiträge zu aktuellen Themen von unseren eigenen Korrespondenten sowie eine Fotoauswahl von „Zeichen der Hoffnung“, die anderen, früher von Benjamin Cremes Meister bestätigten wundersamen Phänomenen ähneln oder für sich sprechen. Darüber hinaus stellt die Online-Ausgabe in der Regel ausgewählte Erfahrungsberichte von Leserinnen und Lesern vor und bringt nicht zuletzt einige Fragen mit Antworten von Benjamin Creme.
Seit der ersten Ausgabe der Zeitschrift Share International hat Benjamin Cremes Meister fast 40 Jahre lang zu jeder Ausgabe einen Artikel beigetragen. Diese sollten auch wiederholt, der jeweiligen Weltsituation entsprechend, veröffentlicht werden.
Maitreyas Versprechen
von Meister –, übermittelt von Benjamin Creme
Während viele Leute heute noch glauben, dass unser Banken- und Börsensystem unverzichtbar und alternativlos sei, kommen inzwischen immer mehr Menschen zu der Überzeugung, dass es sich überlebt hat und ersetzt werden müsste. Zu viele Menschen leiden unter den Folgen ungezügelter Gier. Sie sehnen sich nach mehr Gerechtigkeit und Fairness, damit sie das leichtfertig sogenannte derzeitige Wirtschaftsklima überstehen können. Vor dem Wirtschaftskollaps 2008 gab es zumindest in den Industrieländern sehr viel Geld. Die Leute hatten eine Arbeit und eine Wohnung; mit jedem Tag nahm die Zahl der Millionäre zu. Anderswo natürlich verhungerten immer noch Millionen Menschen, und viele weitere Millionen littenauch weiterhin Hunger. Aber für einige wenige war genug Geld da und das Leben daher angenehm.
Wo ist das ganze Geld hingekommen? Was ist mit ihm passiert? Keiner hat mehr Arbeit, und das Geld ist auch weg – in Banken gewandert und verschwunden. Und die Millionäre sind jetzt Milliardäre. Das alles ist sehr mysteriös. Als sei die halbe Welt auf einen Zaubertrick, auf einen Taschenspielertrick hereingefallen, könnte man meinen.
Kommen die alten Zeiten mit ihren alten Gewohnheiten wieder? Wollen wir das wirklich? Wollen wir, dass sich das Vermögen der Reichen täglich verdoppelt und die Armen die Cents aufsammeln, die die Reichen fallen lassen?
Überall spüren die Menschen die Veränderung und setzen sich dafür ein. Sie spüren auch, dass sie dazu fähig und befugt sind, und setzen sogar ihr Leben dafür ein. Sie spüren, dass es mit der alten Lebensweise bald vorbei ist, dass sie überholt ist. Sie haben das Gefühl, dass man auch anders und besser leben kann und freuen sich auf morgen. Die alten Lebensformen sterben tatsächlich ab und sind für die Menschheit nur noch ein Hindernis. Das große Rad dreht sich, und wieder einmal fällt das mächtige Rom. Maitreyas Feuer hat die Herzen von Millionen von Menschen entzündet und sie motiviert, eine andere Welt schaffen zu wollen, in der Gerechtigkeit herrscht und Harmonie. Maitreyas Versprechen lautet: Diese neue Welt wird kommen und entsteht bereits.
(Share International, November 2011)
Die göttliche Wissenschaft
von Meister –, übermittelt von Benjamin Creme
Da wir uns jetzt einer neuen Epoche nähern, wenden die Menschen ihr Interesse dem Himmel zu und machen sich Gedanken über zukünftige interplanetare Reisen. Schon erforschen Sonden die Weite des Weltraums und sammeln Informationen, die in das System, in dem wir leben, Licht bringen können. Zum ersten Mal richten sich die Gedanken der Menschen nach oben und nach außen. Dieses Interesse ist etwas Neues. Bisher dachte der Mensch nur selten über den häuslichen Herd hinaus und versagte sich damit die Sicht auf die unermessliche Weite des Kosmos, die ihm zur Erforschung noch offensteht. Zugleich machen nun neue Entdeckungen über das Wesen des Lebens den Menschen bewusst, dass sie die Einheit, die – wie man inzwischen weiß – dem Universum zugrunde liegt, auch manifestieren müssen.
Gewaltige Summen werden bereits jährlich für das Gelingen dieser Forschungen ausgegeben, deren Erfolge immer wieder auch viel Hingabe und Mut erfordern. So stehen wir heute an der Schwelle einer neuen Wissensepoche, die umfassendere Konzepte, weitere Horizonte und tiefgründigere Erfahrungen eröffnet, als dies je vorstellbar war.
Genau zu diesem Zeitpunkt kommt der neue Lehrer. Seine Aufgabe ist es, den Horizont des Menschen zu erweitern und ihm verständlich zu machen, dass alles miteinander verbunden ist, dass wir in einer Familie, als Brüder leben, und dass jeder zum Wohlergehen des Ganzen beiträgt. So wird der Mensch sich selbst als integralen Teil eines unermesslichen Systems, das bis zu den Sternen reicht, erleben können – als ein kleines Pünktchen bewussten, liebesfähigen Lebens, ohne das unser Universum ärmer wäre. So wird der Mensch schließlich seine Größe begreifen und seine Funktion in einem grenzenlosen Plan aufeinander bezogener Punkte aus Licht und Energie und Wissen.
Als Erstes muss die Einsicht kommen, dass alles eins ist, dass unter der Vielfalt der Formen das Herz des einen, großen göttlichen Lebens schlägt. Wenn die Menschheit diese Wahrheit begreift, wird eine Zivilisation entstehen, die auf dieser Wahrheit gründet und den Menschen zu den Füßen der Gottheit trägt. Von diesem heiligen Ort aus wird der Mensch die bislang seinem Blick verborgenen Herrlichkeiten schauen und sich selbst als der Gott erkennen, der er ist.
Dann wird er über eine neue, göttliche Wissenschaft verfügen und damit die Energien des Universums für seine verschiedenartigen Bedürfnisse nutzbar machen und diese Erde verwandeln und verschönern. Als Hüter dieser Wissenschaft werden wir, die Meister, ihre Geheimnisse Schritt um Schritt enthüllen, sobald der Mensch sich für deren Anwendung entsprechend qualifiziert hat.
Dann wird sich das Tor zum Himmel öffnen und der Mensch seine Reise ins Unendliche antreten. Der Kosmos, nah und fern, wird Gegenstand seiner Forschung werden; die Unendlichkeit wird ihn immer weiter locken und seinen Mut auf die Probe stellen.
Ein Strom neuer Ideen hat das Leben der Menschen erfasst und wird sie zum Handeln inspirieren. Überall wird eine neue, schöpferische Kraft zu spüren sein, und mit zunehmender Geschwindigkeit wird man dann die Geheimnisse des Lebens entdecken und enthüllen. Dem Menschen stehen jetzt große Dinge bevor. Er wird über die Wunder staunen, die sich ihm eröffnen werden. Er wird sich von den Beschränkungen der Vergangenheit lösen können, sodass er frei wird, den Kosmos und sich selbst zu erforschen.
Wenn der Mensch das Universum und sich selbst als eins erlebt, wird alles möglich.
(Share International, März 1986)
Weitere Gedanken zur Einheit
von Meister –, übermittelt von Benjamin Creme
Mit nur wenigen Ausnahmen streben die Nationen der Welt nach Einheit. Auch wenn ihr Handeln diese Behauptung nicht immer stützt, geht zumindest ihre innere Intention im Allgemeinen doch dahin, dass sie zusammen mit ihren Freunden und Verbündeten eine Einheit bilden und diese demonstrieren wollen.
Es gibt jedoch auch Nationen, denen die eigenen Zielvorstellungen wichtiger sind als die Weltgemeinschaft, die jedoch erst die Gewähr für den Weltfrieden ist. Auch wenn es möglich ist, dass sich diese Einstellung plötzlich oder mit der Zeit verändert, geht es in diesem Zusammenhang gegenwärtig um die folgenden Nationen.
Israel (Strahlen: Seele 3, Persönlichkeit 6) hat sich mit terroristischen Methoden das Land des palästinensischen Volks angeeignet und ist jetzt von dem Gedanken an seine Sicherheit besessen – unter Ausschluss aller anderen Fragen, auch der des Friedens in der Welt. Gefeit gegen UN-Resolutionen durch das Vetorecht der USA im Sicherheitsrat, spielt Israel im Nahen Osten ungehindert den starken Mann. Dank der Vereinigten Staaten besitzt Israel die Atombombe und droht damit, diese, wenn nötig, gegen den Iran einzusetzen. Das israelische Volk ist alt, aber die Nation ist sehr jung und waghalsig und neigt zur Rücksichtslosigkeit.
Die USA (Strahlen: Seele 2, Persönlichkeit 6) haben auf der Seelenebene ein tiefes und aufrichtiges Verlangen nach Einheit und Frieden in der Welt. Aber die Nation ist noch zu jung, zu groß und zu mächtig, da sie noch von ihrer verblendeten Persönlichkeit dominiert wird. Einheit und Frieden sind ihre Ideale, die sie ihrer Vorstellung nach auch praktizieren und der Welt demonstrieren. Wenn alle in Wirtschaft, Politik und Religion ihrem Beispiel folgen würden, glauben sie, dann wäre Frieden die natürliche Folge. Aufgrund dieser Einstellung haben die USA versucht, die Welt zu beherrschen und wiederholt im Namen des Friedens Krieg geführt – Korea, Vietnam, Irak, Afghanistan. Die Welt wartet darauf, dass die USA diese Verblendung überwinden werden, und dass die Qualität ihrer Strahl-2-Seele zum Vorschein kommt und sich auf das Weltgeschehen auswirken kann.
Wenn das beginnt (wahrscheinlich nicht vor dem Deklarationstag, an dem der Christus sich der Welt vorstellen wird), wird die intuitive Sehnsucht der amerikanischen Seele nach Einheit mit einem Mal konkrete Formen annehmen: Dienst zum Wohl des großen Ganzen wird das derzeitige Dominanzstreben ablösen. Unzählig viele Menschen werden dann den umfassenden Wiederaufbau der Welt in Angriff nehmen. Der Wunsch, der Gemeinschaft zu dienen, wird das gegenwärtige, grundsätzliche Überlegenheitsgefühl der USA überwinden und eine wirkliche Ära des Friedens einleiten.
Die Menschen im Iran sind ein altes und vielseitig begabtes Volk, das gegenwärtig zwischen dem Wunsch nach einer vernunftorientierten säkularen Regierung und einer extrem fanatischen Form islamischer Herrschaft hin und hergerissen ist. Die USA haben eine tiefe Abneigung gegen das Land und misstrauen ihm, da dessen Wissenschaftler sich um die Beherrschung der Atomtechnologie bemühen. Iran hatte nie die Absicht, ein Atomwaffenarsenal zu entwickeln, da es sich aber täglich von den USA und von Israel bedroht fühlt, sieht es nun, wenn auch widerstrebend, dazu keine Alternative mehr. Die Strahlen des Iran sind Seele 2, Persönlichkeit 4. Sein Volk ist reif, kultiviert und friedlich und hat die Welt, vor allem Indien, mit seinen Gaben um vieles bereichert.
Nordkorea (Strahlen: Seele 6, Persönlichkeit 4) ist die jüngste dieser Nationen, sie entstand erst durch die Teilung des ursprünglichen Korea. Ihre Intentionen sind auch sehr schwer einzuschätzen und vorherzusagen, weil sie ausschließlich damit beschäftigt ist, der Welt ihren Heldenmut zu beweisen. Sie hat sich leider auch nukleare Kenntnisse erworben und gleicht nun einer tickenden Zeitbombe. Wie man weiß, wird sie von ihren Führern eher dominiert als regiert und muss von den gesamten Vereinten Nationen aufmerksam beobachtet werden. Die Menschen in Nordkorea sind hungrig – es fehlt ihnen an Anerkennung und an Nahrung. Die Länder dieser Welt sollten ihnen beides großzügig geben.
Dem durchschnittlichen Beobachter könnte diese Einschätzung vielleicht Angst und Sorge bereiten. Die Meister jedoch sehen eine Welt, die bereit zum Wandel ist und nach Gerechtigkeit verlangt, damit eine neue und wirkliche Gemeinschaft der Nationen und der Frieden, nach dem sich alle sehnen, Wirklichkeit werden können.
(Share International, September 2012)
Diese Artikel stammen von einem älteren Mitglied der Hierarchie der Meister der Weisheit. Sein Name kann aus verschiedenen Gründen noch nicht veröffentlicht werden, nur so viel, dass er esoterischen Kreisen vertraut ist. Benjamin Creme stand mit ihm in ständigem telepathischem Kontakt und erhielt die Artikel dieses Meisters per Diktat.
Weitere Artikel dieses Meisters
Diesen Monat in Share International
Benjamin Cremes Meister hat immer wieder sein Geschick dafür bewiesen, Fragen zu stellen (und Antworten zu geben), die heute ebenso gültig sind wie beispielsweise im Jahr 2011, als er den Artikel „Maitreyas Versprechen“ schrieb, in dem er über den Finanzkollaps von 2008 reflektierte. Heute stellen die Menschen dieselben Fragen: „Wo ist das ganze Geld hingekommen? Was ist mit ihm passiert? Keiner hat mehr Arbeit, und das Geld ist auch weg – in Banken gewandert und verschwunden. Und die Millionäre sind jetzt Milliardäre.“ Letzteres könnten wir heute abändern in „die Milliardäre sind jetzt Billionäre“ und Partner bei den Machtparaden, die anlässlich von Wahlen und Amtsführungen überall auf der Welt stattfinden.
Drei Artikel von Benjamin Cremes Meister bereichern diese Seiten – jeder von ihnen wurde ausgewählt, weil sie Einblick geben in die gegenwärtigen Tendenzen und Ereignisse. Ein Beispiel dafür ist „Die göttliche Wissenschaft“, die ein Gefühl der grenzenlosen Erforschung und des Bewusstseinswachstums vermittelt, während wir in ein Gefühl der Einheit mit allem Leben auf unserem Planeten und im Universum hineinwachsen. „Dann wird sich das Tor zum Himmel öffnen und der Mensch seine Reise ins Unendliche antreten. Der Kosmos, nah und fern, wird Gegenstand seiner Forschung werden; die Unendlichkeit wird ihn immer weiter locken und seinen Mut auf die Probe stellen.“
„Weitere Gedanken zur Einheit“, der dritte Artikel von Benjamin Cremes Meister in dieser Ausgabe, skizziert die esoterische Psychologie einiger der Länder, die in unterschiedlichem Maße in die aktuellen Spannungen verwickelt sind, die die globale Stabilität bedrohen. Die Gründe für diese Auswahl sind klar, und [die Artikel] können helfen, unser Dilemma zu erklären. In einer kurzen Aussage entlarvt der Meister den Irrsinn und die Irrationalität von Israels auserwählter Ideologie: „Israel […] ist jetzt von dem Gedanken an seine Sicherheit besessen – unter Ausschluss aller anderen Fragen, einschließlich der des Friedens in der Welt.“ Wie kann Sicherheit für irgendein Volk erreicht werden, wenn sogar die Idee des Weltfriedens abgelehnt wird?
Benjamin Cremes Meister schreibt über die USA: „[…] die intuitive Sehnsucht der amerikanischen Seele nach Einheit [wird] mit einem Mal konkrete Formen annehmen: Dienst zum Wohl des großen Ganzen wird das derzeitige Dominanzstreben ablösen. […] Der Wunsch, der Gemeinschaft zu dienen, wird das gegenwärtige, grundsätzliche Überlegenheitsgefühl der USA überwinden und eine wirkliche Ära des Friedens einleiten.“ Es geht nicht darum, dass Amerika zur Führungsnation der Welt aufsteigt, sondern dass es sich mit andern zusammenschließt und die Qualität seiner liebenden Seele dazu einsetzt, um den Bedürfnissen der Menschen und des Planeten zu dienen.
Die vergessene Geschichte der Homöopathie im Gesundheitswesen der USA, Teil zwei
Interview mit Jerry Kantor
von Jason Francis
Jerry Kantor ist als Akupunkteur und Homöopath in der Nähe von Boston, Massachusetts, USA, tätig und hat sich auf Pädiatrie, psychische Erkrankungen, autistische Störungen, Autoimmunerkrankungen und Unfruchtbarkeit spezialisiert. Er ist Absolvent des Akupunkturprogramms für fortgeschrittene ausländische Studierende des Nanjing College für traditionelle Medizin in der Volksrepublik China. Kantor war Akupunkteur am Brigham and Women‘s Hospital (BWH) in Massachusetts, einem großen Lehrkrankenhaus; er gehört zum Lehrkörper des Ontario College of Homeopathic Medicine in Kanada und war der erste Akupunkteur, der eine akademische Anstellung in der Abteilung für Anästhesiologie der Harvard Medical School erhielt. Kantor ist Autor mehrerer Bücher, darunter Sane Asylums: The Success of Homeopathy before Psychiatry Lost its Mind (2022) und The Emotional Roots of Chronic Illness: Homeopathy for Existential Stress (2023) [beide Bücher nicht auf Deutsch erschienen]. Der erste Teil dieses Interviews von Jason Francis hat Jerry Kantor ist in der Januar/Februar-Ausgabe von Share International erschienen.

Homöopathische Institutionen in den USA
Share International: Wie behandelten Ärzte ihre Patienten in den damaligen Institutionen?
Jerry Kantor: Der Schutz der persönlichen Privatsphäre war damals umfassender. Ich habe alte Aufzeichnungen gefunden, in denen aber keine Namen genannt wurden. Zumindest im Krankenhaus war es so, dass die Ärzte die Patienten aufsuchten und ihnen verschiedene homöopathische Mittel für bestimmte Krankheiten verschrieben. Psychische Erkrankungen wurden damals anders bezeichnet als heute. Sie hatten Namen wie Demenz praecox [heute als Schizophrenie bekannt]. Es gab auch eine Zeit, in der leider die Eugenik [ein weithin verurteilter, rassistischer Ansatz zur Verstärkung bestimmter genetischer Merkmale in einer Bevölkerung] in die Diagnose einfloss, und das war in allen Formen der Medizin weitverbreitet. Einige Patienten litten auch unter Alkoholsucht. Es gab eine Menge Alkoholiker. Es gab auch sehr viel Senilität. In diesen Einrichtungen wurde eine ganze Reihe von Heilmitteln eingesetzt. Diese Institutionen waren wirklich Zufluchtsstätten.
Dabei ging es nicht darum, die Leute mit Medikamenten funktionstüchtig zu machen und sie rauszuschmeißen und in ihr Umfeld zurückzuschicken. Eine solche Anstalt war ein Ort, wo man ausruhen konnte, gut ernährt wurde, aus seiner toxischen Familie entkam, und wo man sich langsam von den Kriegsstrapazen erholen konnte. Es gab nicht nur einen bestimmten Ansatz. Ich könnte Ihnen seitenweise Heilmittel aufzählen, die für jedes Symptom verabreicht wurden, aber das würde Ihnen nicht viel erklären. Sie können in meinem Buch Sane Asylums: The Success of Homeopathy before Psychiatry Lost Its Mind [„Gesunde Anstalten: Der Erfolg der Homöopathie, bevor die Psychiatrie ihren Verstand verlor“ nachgelesen werden.
SI: Können Sie uns sagen, wie es zur homöopathischen Psychiatrie kam? Entwickelte sie sich parallel zur allgemeinen homöopathischen Medizin?
JK: Es hängt alles miteinander zusammen. In der konventionellen Welt schaffen wir Kategorien. Alles ist getrennt. Samuel Hahnemann [der Gründer der modernen Homöopathie] betrachtete Psychiatrie nicht als separates Fachgebiet. Alles zusammen wurde einfach Homöopathie genannt. Auch in der Akupunktur, die eine vollkommen holistische Medizin ist, sind psychiatrische Erkrankungen keine spezielle Kategorie.
Als Psychiater nach China gingen und versuchten, die Chinesen zu überzeugen, war deren Antwort: „Wovon redet ihr? Wir können diese Krankheiten behandeln. Wir haben nur keine Kategorie dafür.“
Wenn man eine Anamnese in der Akupunktur macht, dann schaut man die Zunge an, man fühlt den Puls und stellt alle möglichen Fragen. Und dann kommt man zu einer Diagnose im Sinne von Qi– [Vitalenergie oder Lebenskraft] Mangel oder einem Überschuss von Qi, Blutarmut oder Phlegma, was insgesamt auch mentale oder emotionale Symptome mit einbezieht. Man betrachtet sie nicht separat.
In meinem Buch Sane Asylums habe ich ein „Kompendium für die Perspektiven psychischer Störungen“ zusammengestellt, das eine Art Gegenpol zum DSM-5 [neueste Ausgabe des Nachschlagewerks über psychische Gesundheit und hirnbezogene Erkrankungen, hrsg. vom Amerikanischen Verband der Psychiater] darstellt. Ich habe darin versucht, die vielen verschiedenen Arten aufzulisten, wie man eine psychische Erkrankung betrachten kann. Viele sind widersprüchlich. Viele von ihnen spiegeln religiöse Voreingenommenheit und die Angst vor den „Verrückten“ wider sowie die ebenso „verrückten“ Diagnosen, die in Gebrauch waren. Deshalb gab sich das Pflegepersonal in diesen Institutionen nicht damit zufrieden zu sagen, dass jemand dieses oder jenes Leiden habe, die Patienten mit Medikamenten vollzustopfen – und fertig. Zu dieser Zeit pflegten sie auch, was man „moralische Hygiene“ nennt. Sie ließen sich auf die Patienten ein und versuchten, mit ihnen über ihre festgefahrenen Glaubensvorstellungen zu sprechen, während die Patienten sich von ihren Belastungen erholten.
Eine psychische Erkrankung ist der totale Sturm eines Schocks, einer Erschöpfung, ein Glaube, der zur festen Meinung wird und die immer mehr einengt und sich festsetzt. Wenn man das in dieser Weise betrachtet, muss man nicht Zuflucht bei Diagnosen wie Schizophrenie suchen und diesbezüglich viele Lippenbekenntnisse machen. Dann kann man jemanden tatsächlich zurück zur Vernunft, zur Gesundheit führen. Patienten können ihre fixen Vorstellungen überwinden. Und man verbessert ihre Energie, sodass sie auf ein Verhalten zurückgreifen können, das sie lange verloren hatten. Das ist ein riesiger Vorteil und langfristig viel menschlicher und wirkungsvoller, als jemandem zu sagen: „Sie haben diese Krankheit und müssen für immer damit leben.“
In der Bewegung für „moralische Pflege“, die von der belgischen Stadt Geel inspiriert wurde, gibt es alle möglichen Modelle dafür. Die psychisch Kranken erfuhren eine hegende Pflege. Niemand versuchte, sie zu behandeln. Sie wurden aufgenommen und liebevoll umsorgt. Dies galt für privat organisierte Pflegefamilien wie auch für die Anstalten.
Die Bewegung der moralischen Pflege
SI: Könnten Sie uns mehr über die Bewegung der moralischen Pflege sagen und wie diese die Pflege beeinflusste, wie sie in homöopathischen Krankenhäusern angeboten wurde?
JK: Sie war nie eine separate Kategorie. Die psychisch Kranken mit Respekt zu behandeln, sie nicht zu kategorisieren und sie nicht zu quälen, war ohnehin Bestandteil der Homöopathie. Es gab aber zu jener Zeit Krankenhäuser, die nicht homöopathisch arbeiteten und dennoch moralische Pflege praktizierten. In Bedlam, einer psychiatrischen Klinik in London, wuchs die Erkenntnis, dass es falsch war, psychisch Kranke als Tiere oder „gequälte Seelen“ oder gar als hoffnungslose Fälle zu betrachten. Die Menschen gingen damals an Sonntagnachmittagen in diese Anstalten und beobachteten die „Verrückten“ oder „Irren“, als ob es sich um einen Ausflug in den Zoo handelte. Man unternahm alle möglichen schrecklichen Dinge mit ihnen, wogegen die Bewegung für moralische Pflege kämpfte.
Aus der Erkenntnis, dass das falsch war, entstand – Dank der Quäker – die Einsicht, dass die „Geisteskranken“ – die wir heute geistig Beeinträchtigte nennen – mit Respekt zu behandeln sind. Es sind Menschen, und jeder und jede von uns könnte einmal betroffen sein. Wie erwähnt, glaube ich, es ist der totale Sturm einer Erschöpfung, eines Schocks, und immer enger werdende Vorstellungen, was viel zu einem Zustand beiträgt, den wir „geistige Krankheit“ nennen. Alle drei Komponenten können aufgelöst werden durch Zuwendung, Respekt, durch das Schaffen von Möglichkeiten, zu wachsen, und mit Homöopathie, die eine enorme Wirkung entfaltet und im Unterbewusstsein zutiefst befreiend wirkt.
Leider kam es in den 1920er- und 1930er-Jahren zu einer Umkehr in der moralischen Pflege aufgrund der aufkommenden eugenischen Bewegung, und weil die Krankenhäuser überfüllt waren. Die Pflege und Zuwendung blieben dadurch auf der Strecke, und die Homöopathie wurde angegriffen. Heute haben wir all die psychopharmazeutischen Behandlungen der psychisch Kranken, was eine sehr schlechte Entwicklung ist.
Homöopathie und Nanomedizin
SI: In Ihrem Buch Sane Asylums erwähnen Sie auch Dr. Iris Bell, eine Psychiaterin mit einem Doktortitel in Neuro- und Verhaltenswissenschaften, die seit ungefähr dreißig Jahren auch eine führende Forscherin in der Komplementär- und Alternativmedizin ist. Könnten Sie uns etwas über ihre Arbeit erzählen, und wie dies dazu beitragen könnte, die Homöopathie wieder in die allgemeine Gesundheitsversorgung und in die anerkannte Wissenschaft einzubinden?
JK: Frau Dr. Bell hat genau das Richtige getan, indem sie sich an einem enorm wichtigen Rechtsverfahren beteiligte. 2015 wurde eine Schadenersatzsammelklage gegen Hylands Inc. und die Standard Homeopathic Company mit einer Schadensumme von 250 Millionen Dollar eingereicht, wegen falscher und irreführender Angaben der Wirkstoffe in homöopathischen Produkten. [Hylands Inc. ist ein Geschäftsbereich der Standard Homeopathic Company]. Nach kurzer Beratung am Bundesgericht wurden die Angeklagten entlastet und nicht für schuldig befunden, gegen ausdrückliche Gewährleistung verstoßen oder die Kalifornischen Konsumentengesetze für legale Heilmittel verletzt zu haben. Das ist ein Beispiel, wie Leute versuchen die Homöopathie vor Gericht zu eliminieren. Das waren ein fantastischer Fall der erfolgreichen Abwehr und ein enorm wichtiger Entwicklungsschritt. Und Dr. Iris Bell war die entscheidende Expertin, die in diesem Fall als Zeugin auftrat.
Wir brauchen noch viele solche Fälle. Und ehrlich gesagt, ist es schwierig, diese zu finanzieren. Die pharmazeutische Industrie hat endlose Mittel und kann ständig gegen andere vorgehen. In England gibt es drei große Verlage, die laufend homöopathische Bücher publizierten: Elsevier, Thieme und Springer. Sie haben sehr gute Namen. Letztendlich wurde ihnen mitgeteilt, dass sie Homöopathie nicht unterstützen sollten. Nachdem sie jahrzehntelang homöopathische Bücher herausgaben, tun sie es nun nicht mehr. Das ist schrecklich und eine Schande.
Iris Bell schrieb einen Beitrag, in dem sie sich auf winzige Einheiten bezieht, die als Nanopartikel und Nanoblasen bekannt sind und nachweislich in geringen Dosen auf biologische Zellen einwirken und hormonelle Effekte erzeugen. Hormesis ist ein Fachausdruck, den Toxikologen benutzen, um die Anpassungsfähigkeit eines Organismus an einen Stimulus zu beschreiben. Er bezieht sich auf eine Zwei-Phasen-Reaktion, die in unterschiedlicher Dosierung von außen einwirkt. Im Wesentlichen ging Dr. Bell auf die Wissenschaft ein – die Homöopathie ist hochwissenschaftlich – und auf die Wissenschaft der Nanomedizin. Es wurde beschlossen, dass es in Ordnung ist, über die konventionelle Sichtweise zu sprechen, aber wir wollen nicht über die Homöopathie sprechen. Als Iris Bell vor Gericht das Wort ergreifen konnte, wies sie darauf hin, dass es sich um Wissenschaft handelt – und es sollte nicht so getan werden, als ob es etwas anderes wäre.
Es sieht gut aus für die Zukunft
SI: Welche Zukunft sehen Sie für die Homöopathie im amerikanischen Gesundheitswesen?
JK: Ich bin da gerne optimistisch. Ich glaube, dass die konventionelle Medizin im Grunde Selbstmord begeht, trotz der Bemühungen der Pharmaindustrie, das Gegenteil zu beweisen. Die Homöopathie floriert unter dem Radar. Die Apotheken melden sehr gute Umsätze. Irgendwann wird sich das Blatt wenden.
Wir brauchen mehr homöopathische Schulen. Wir müssen das ändern, was im akademischen Bereich gelehrt wird. Ich habe Sane Asylums geschrieben. Es ist beschämend, dass ein Laie wie ich dieses Buch schreiben musste, weil sich niemand traut, das Thema akademisch aufzuarbeiten. Ich habe so viele Lehrpläne für Geschichte studiert, insbesondere medizinische Geschichte. Niemand wagt sich auch nur in die Nähe des Themas, weil es völlig tabu ist. Für die pharmazeutischen Interessen ist es unbequem, und die haben dort viel Einfluss. Das alles muss sich ändern. Ich hoffe, dass Sane Asylums viel gelesen wird – und dass die Geschichte der Homöopathie allmählich einen Platz auf akademischer Stufe einnimmt und dieses Bewusstsein durchsickert.
Es ist wie mit der Akupunktur, etwas Populäres und gut Funktionierendes verschwindet nicht. Einst war Akupunktur in diesem Land illegal. Es war illegal, eine Nadel in jemanden zu stecken, wenn man kein Arzt war. Wir wurden Voodoo-Doktoren genannt und bekamen verschiedenste verrückte Namen. Jetzt erlebe ich, wie Leute, die in Ivy-League-Universitäten promovierten, sagen: „Natürlich werde ich Akupunkteur.“ Sie ist in allen Staaten zugelassen. Und das hatte nichts mit einer wissenschaftlichen Anerkennung der Akupunktur zu tun. Das war nur der Wille des Volkes. Und mit der Homöopathie, die viel weniger esoterisch und unserem Bewusstsein weniger fremd ist als Akupunktur, wird dasselbe geschehen.
Gleichzeitig wird sie immer den Widerstand von dort anziehen, wo die monetären Interessen sind. Sie bringt ganz einfach nicht das Geld, das die biomedizinische Forschung bringt. Letztere wird vom Profitstreben angetrieben und nicht davon, was gut für uns ist. Solange die Leute vor allem wollen, dass es ihnen gut geht, und das hat nichts damit zu tun, wie gut es der Wirtschaft geht, werden sie sich immer zur Homöopathie hingezogen fühlen und wollen diese so oder so. Ich glaube, es sieht gut aus für die Zukunft.
Lesen Sie den ersten Teil des Interviews in der Januar/Februar-Ausgabe 2025.
Jason Francis ist Mitarbeiter von Share International und lebt in Massachusetts, USA.
Zeichen der Hoffnung
Wir präsentieren hier „Zeichen der Hoffnung“ und „Zeichen der Zeit“, die anderen, früher von Benjamin Cremes Meister bestätigten „wundersamen“ Phänomenen ähneln oder für sich sprechen. Wir stellen sie Ihnen unkommentiert zu Ihrer Information vor.
Zwinkernde Marienstatue
Eine Kirchengängerin in Ohio beschrieb, wie sie Zeugin eines „Wunders“ wurde. Das Phänomen ereignete sich am 9. August 2024 in der Basilika des Heiligen Johannes des Täufers in Canton, Ohio. Im Rahmen einer Pilgerreise machte die Pilgerstatue Unserer Lieben Frau von Fatima in der Basilika in Canton Halt. Die Tour der Statue zielt darauf ab, die Botschaft Unserer Lieben Frau von Fatima zu verbreiten.
Das Augenzwinkern der Marienstatue wurde von Connie Liptak miterlebt, die sich in der Kirche aufgehalten hatte; sie sagte gegenüber Fox8: „Ich wusste, es war ein Wunder, ich hatte sie schon den ganzen Morgen angeschaut. Die Augen sind wirklich geschlossen. Es ist klar erkennbar, dass ihre Wimpern unten sind.“

Die Bilder von dem Ereignis wurden von Katie Moran, Präsidentin des Fatima-Weltapostolats USA, aufgenommen. Sie war gerade dabei, Fotos zu machen, um sie in den sozialen Medien zu teilen; dabei sah sie, dass die Augen der Marienstatue offensichtlich geschlossen waren.
Moran erinnerte sich: „Ich machte ein Foto und dachte: ‚Das ist wirklich schön‘, und ich machte noch eins, um sicherzugehen, und als ich es mir dann ansah, waren die Augen geschlossen!“ Auch wenn es vielleicht nur schwer zu glauben ist, dies ist nicht das erste „Wunder“, das der Marienstatue zugeschrieben wird. Berichte über Heilungen und weitere unerklärliche Vorkommnisse wurden mit der Marienstatue Unserer Lieben Frau von Fatima in Verbindung gebracht. (Quelle: Instagram; dailymail.co.uk)
USA – Am 1. Januar 2025 beobachtete ein Augenzeuge in San Antonio, Texas, wie lautlose, feuerkugelähnliche Objekte über einen Zeitraum von etwa 30 Minuten aus dem Nichts am Himmel auftauchten und dann wieder verschwanden. Seine Mutter und sein Nachbar hätten die Objekte ebenfalls gesehen; der Nachbar hatte den Vorfall gefilmt. „Alle Feuerkugeln schienen am selben Ort aufzutauchen und flogen zu unterschiedlichen Zeiten in dieselbe Richtung. Zuerst dachte ich, es könnten Drohnen sein, aber ich habe noch nie Drohnen ohne blinkende rote und grüne Lichter gesehen. Diese Feuerkugeln blinkten nicht und behielten ihre Farbe und Helligkeit bei, bis sie wieder verschwanden. Was bei den Feuerkugeln besonders auffiel, war ihre völlige Stille. Trotz ihrer hohen Geschwindigkeit verursachten sie keinerlei Geräusche.“ (Quelle: National UFO Reporting Center)
Eine Erfahrung am Rande des Klimachaos
von Cher Gilmore
Wir lesen regelmäßig von Klimakatastrophen, die durch die globale Erwärmung verursacht oder verstärkt werden – von Inselstaaten, die aufgrund des steigenden Meeresspiegels im Ozean versinken; Ackerland, das durch eindringendes Salzwasser verlorengeht; verheerende Hurrikane und Tornados; Seen, die infolge von Dürre austrocknen und so weiter und so fort. Die meisten davon ereignen sich in ärmeren Ländern und an weit entfernten Orten, über die wir nicht viel nachdenken. Wenn jedoch Katastrophen in unserer Nähe geschehen, werden wir plötzlich aufmerksam, und wir haben die Gelegenheit, die damit verbundenen Lektionen zu verinnerlichen.
Persönlicher Tribut
Eine der Lektionen der jüngsten Brandkatastrope in Los Angeles war der hohe persönliche Tribut. Schon früh erfuhr ich, dass das wunderschöne Haus einer Kollegin in Pacific Palisades vollständig niedergebrannt war; ihr und ihrem Mann blieben nur noch die Autos und das, was sie am Leib trugen. Es war eines von geschätzten 16.000 Häusern und anderen Gebäuden, die bei dieser Brandkatastrophe zerstört wurden. Unser eigenes Zuhause war von zwei verschiedenen Bränden bedroht, als ein „perfekter Sturm“ mit Winden nahe Orkanstärke die Glutherde bei schon hohen Temperaturen überallhin in eine gefährlich trockene Vegetation trug. Der Stress war enorm: Was müssen wir unbedingt mitnehmen, wenn wir das Haus verlassen müssen? Wird die umherfliegende Glut neue Feuer entfachen? Wie schnell wird sich das Feuer ausbreiten? Welcher Fluchtweg wäre am besten (wenn noch Zeit bleibt)? Was ist mit Nachbarn, die medizinische Hilfe benötigen? Wohin sollen wir gehen, wenn unser Haus niederbrennt? An Schlaf war kaum zu denken, und das einzige, worauf wir uns konzentrieren konnten, war die Vorbereitung auf das näher kommende Feuer und das Abrufen von aktuellen Nachrichten. Wir waren emotional in höchster Alarmbereitschaft. Die erschütternde Erkenntnis war, dass Klimakatastrophen jeden, überall und jederzeit treffen können.
Die Bedeutung von Maßnahmen
Inside Climate News berichtet: „Die globale Erwärmung, die hauptsächlich durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe verursacht wird, hat es etwa 35-mal wahrscheinlicher gemacht, dass die Umgebungsbedingungen an Hitze, Trockenheit und Winden auftreten, die zu den aktuellen tödlichen Bränden in Los Angeles und Umgebung geführt haben, wie ein internationales Wissenschaftlerteam in einer schnellen Attributionsanalyse feststellte …“ Theo Keeping, Mitautor des Berichts und Waldbrandforscher am Leverhulme Centre for Wildfires am Imperial College London, fügte hinzu: „Mit jedem Zehntelgrad der Erwärmung steigt die Wahrscheinlichkeit extrem trockener, leichter entflammbarer Verhältnisse in der Umgebung von Los Angeles immer weiter an …“. Daher gilt: Je früher wir also entschlossen handeln, desto eher können wir etwas bewirken.
Eine weitere Warnung kam von Maitreya und dem Meister Jesus, die als zwei afroamerikanische Männer an einem Messestand erschienen, den ich mit einem anderen Mitarbeiter im April 2007 betreut hatte. Christopher, der jüngere der beiden (Maitreya in Verkleidung), warnte: „Die Ozeane sterben. Es geht zu Ende … Es ist alles tot, wenn die Menschen nicht JETZT handeln“; er bezog sich dabei auf den traurigen Zustand unserer Umwelt. Der ältere Herr sprach davon, wie düster die Lage sei, und sagte, er wisse nicht, was zu tun sei. Die Antwort lautet: Wir müssen alles tun, was wir individuell und kollektiv tun können, um unsere politischen Vertreter zum wirksamen Handeln zu bewegen!
Die symbolische Bedeutung der Brände
Die Lehren der zeitlosen Weisheit besagen, dass wir uns jetzt in einer Zeit des Übergangs vom Fischezeitalter zum Wassermannzeitalter befinden – was eine große Transformation in der Organisation unserer Gesellschaften mit sich bringen wird. Und Alice Bailey schreibt in Schicksal und Aufgabe der Nationen, dass die Vereinigten Staaten bei dieser Transformation eine Rolle zu spielen haben, wenn ihre Bevölkerung „sich weltweite humanitäre Arbeit auf ihr Banner schreibt, aus eigenem Antrieb Opfer bringt und fest entschlossen ist, sich in ihrer derzeitigen Denkweise und Politik von lautersten Absichten leiten zu lassen“.
Gegenwärtig werden die Vereinigten Staaten von ihrer Persönlichkeit des 6. Strahls geleitet, dessen Merkmale des Idealismus und der Hingabe unvollkommen als Fanatismus und Separatismus zum Ausdruck kommen.
Um ihre vorherbestimmte Führungsrolle in der neuen Zeit zu übernehmen, müssen die USA damit beginnen, die Seelenqualitäten des 2. Strahls der Liebe und Weisheit zum Ausdruck zu bringen. Der Kampf zwischen Persönlichkeit und Seele ist als Initiationsphase auf individueller Ebene bekannt. Dies gilt zweifellos auch auf nationaler Ebene. Wir können diesen symbolischen Kampf zwischen der US-Regierung und Kalifornien beobachten. Die Persönlichkeit zeigt sich auf nationaler Ebene in Form von Spaltung, Fanatismus und Rachsucht, während Kalifornien danach strebt, die Seelenqualitäten der Inklusivität, des Mitgefühls und des höchsten Wohls aller zu verkörpern – wenn auch nicht immer erfolgreich.
Ein weiterer Punkt, der damit zusammenhängt, ist die symbolische Bedeutung des Feuers in vielen Religionen und kulturellen Traditionen: Transformation, Reinigung und die göttliche Gegenwart. In Die Hierarchie tritt in Erscheinung erläutert Bailey, dass Nationen, wie Menschen auch, sieben Zentren haben. Los Angeles ist das Herzzentrum der Vereinigten Staaten. Es ist nicht schwer, sich vorzustellen, dass das Herzzentrum der USA gereinigt werden muss, da es bereits vor den Bränden die größte Anzahl an Obdachlosen im ganzen Land hatte und gleichzeitig auch einige der reichsten und höchst materialistischen Prominenten und Filmstars. Ein gereinigtes Herz könnte dazu beitragen, die erforderlichen Seelenqualitäten Amerikas zu erwecken, und ein mitfühlendes Herz ist das, was das Land braucht, um seine Bestimmung als Weltführer im Wassermannzeitalter zu erfüllen.
Die zeitlose Weisheit lehrt uns, dass „hinter der äußeren Form das Unfassbare, das Wahre und das Heilige liegt“. Sagen uns die Feuer symbolisch, dass eine Reinigung stattfindet? Wird Los Angeles als ein Modell wiederaufgebaut, das des Wassermannzeitalters würdig ist? Werden die Feuer die Stadt der Engel motivieren, aufzuwachen und das Land mit gutem Beispiel zu einem besseren Seelenausdruck anzuführen? Das ist die Hoffnung, und viele Entscheidungen müssen getroffen werden, um diese neue Realität zu manifestieren.
Zeichen der Hoffnung und des höheren Schutzes
Unsere Mitarbeiterin und ihr Ehemann (sie gehören nicht zur Glitzerwelt von Los Angeles), die durch die Brände ihr Haus verloren, konnten durch eine unwahrscheinliche Abfolge von Umständen eine voll möblierte Wohnung mieten, die dem Freund eines Freundes gehört. Trotz ihres enormen Verlusts fühlen sie sich gesegnet und umsorgt. Ihre Versicherung war nicht vor den Bränden gekündigt worden, wie es bei vielen anderen Policen der Fall war, sodass sie ihr Haus wieder aufbauen werden.
Wie durch ein Wunder blieb der Lake Shrine der Self-Realization-Fellowship von Paramahansa Yogananda in Pacific Palisades von größeren Schäden verschont. Eine öffentliche Toilette wurde zerstört, aber das nur wenige Schritte entfernte Museum blieb unversehrt, ebenso wie der Tempel und alle anderen historischen Gebäude rund um den See und die wunderschön gepflegten Anlagen.
In Pasadena und Altadena zerstörte das Eaton-Feuer Tausende Gebäude und brannte mehr als 5600 Hektar Land nieder, darunter auch die jüdische Synagoge. Das Einzige, was in der gesamten Gegend übrig blieb, war ein eingraviertes Wandgemälde, das semitische Männer und Frauen zeigt, die mit Tieren durch die Wüste ziehen. In der Mitte befindet sich eine einzelne Palme – das Symbol des Triumphs in der Bibel. Das Wandgemälde war durch eine Ziegelmauer verdeckt worden; das Feuer hatte den Putz und die Gipskartonplatten abgetragen, aber das Wandgemälde unbeschädigt gelassen. Das Wandgemälde ist das einzige, was in der gesamten Gegend übrig geblieben ist.

Wie durch ein Wunder blieb der Lake Shrine (mit Gandhi-Gedenkbogen) der Self-Realization-Fellowship von Paramahansa Yogananda in Pacific Palisades von größeren Schäden verschont.
Cher Gilmore ist Mitarbeiterin von Share International und lebt in Los Angeles, Kalifornien, USA.
Veränderung der Welt durch Wahrheit, Realismus und die öffentliche Meinung – eine Zusammenstellung
Wahrheit
Die Menschen müssen begreifen, dass sie nicht voneinander getrennt sind, es niemals waren und nie sein werden, dass sie alle Teil eines göttlichen und fugenlosen Ganzen sind, das uns alle umfasst und dem wir, auf je eigene Weise, den Namen Gott geben. Die Menschen müssen begreifen, dass Gott Frieden und Gerechtigkeit, Teilen und Vertrauen bedeutet, und dass ihre eigene Angst auch die Angst ihrer Brüder ist. Maitreyas Aufgabe ist es, den Menschen diese Wahrheit verständlich zu machen und sie daran zu erinnern, dass die Sehnsucht nach Frieden sie alle verbindet und daher durch sie Realität werden kann.
(Benjamin Cremes Meister, „Die Suche nach Frieden“, Share International, Juli/August 2010)
Die Medien treiben munter ihr Unwesen; sie vermengen Wahrheit mit Fantasie, Fakten mit Fiktionen und Hoffnung mit Furcht. Maitreya wartet hinter den Kulissen darauf, sich öffentlich vorstellen zu können, der Spekulation ein Ende zu setzen und den Glauben der Menschen an ihre Göttlichkeit und ihren eigenen Wert wieder zu stärken.
(Benjamin Cremes Meister, „Das Ende des Jahrhunderts“, Share International, Januar/Februar 1997)
Maitreyas Rückkehr bedeutet einen weltweiten Wandel: ein Wandel, der unser Verständnis für die Bedürfnisse unseres Planeten, für das ökologische Gleichgewicht betrifft, ein Wandel in unseren Wirtschaftssystemen, damit sich alle Menschen richtig ernähren können und versorgt sind, ein Wandel in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen. Dass diese tiefgreifende Transformation absolut unumgänglich ist, wird sich zeigen, wenn wirklich verstanden wird, dass die Menschheit ein unteilbares Ganzes ist. Auf diese Weise ersteht die Welt neu. (Benjamin Creme, The Awakening of Humanity)
An oberster Stelle steht die genaue Kenntnis der Fakten. Das ist aber schwierig. So viele unterschiedliche Stimmen verbreiten lautstark widersprüchliche Informationen, und so viele Meinungen werden als Tatsachen ausgegeben, dass man nur wenigen noch zuhören oder glauben kann. Unter diesen Umständen ist zu weiser Vorsicht und Zurückhaltung zu raten.
(Benjamin Cremes Meister, „Die Verführung der Macht“, Share International, November 2002)
Viele erkennen heute die Notwendigkeit von Veränderungen, widersetzen sich ihnen aber dennoch. Viele sehen heute die Hinfälligkeit der alten und überholten Welt der Vergangenheit, klammern sich aber noch an die alten Formen. Doch in den Völkern wird eine neue Stimme vernehmbar: die Stimme der Wahrheit, die Hoffnung auf neue Zeiten verspricht. Diese Stimme wird die Menschen zunehmend inspirieren, da es die Stimme Gottes ist, die durch die Menschen spricht.
(Maitreya, Botschaft Nr. 12)
Niemals zuvor trat ein machtvollerer Lehrer als er vor die Welt. Mit jedem seiner Worte strömt seine wohltätige Kraft von Herz zu Herz. Dann erweisen sich Einwände und Debatten als sinnlos und überflüssig. Seine Wahrheit ruft die Wahrheit in den Herzen der Zuhörer wach und wird sich im Schmelztiegel ihrer gemeinsamen Göttlichkeit als Wahrheit an sich erweisen.
(Benjamin Cremes Meister, „Die Göttlichkeit des Menschen“, Share International, September 2007)
Die meisten Leute begegnen einer neuen Information mit vorgefassten Meinungen. Wenn sie ihnen gefällt, akzeptieren sie sie. Wenn nicht, distanzieren sie sich davon. Auf der Verstandesebene gibt es aber weder Mögen noch Nichtmögen. Dort gilt nur das, was wahr ist. Wenn es wahr ist, ist es interessant. Es mag vielleicht nicht Ihr Weg sein, aber es ist interessant. Der neue Gedanke kann Ihnen wahr erscheinen, weil Sie nicht etwas dagegen gesetzt und ihn nicht abgelehnt haben. … Die Wahrheit besitzt ihre eigene Kraft, die Kraft des Seins, die nichts zerstören kann.
(Benjamin Creme, Die Kräfte des Lichts sammeln sich)
Zurzeit präsentieren die mächtigen Medien ein weitgehend unwahres Bild der Welt. Unter dem Einfluss der Marktkräfte und der Kommerzialisierung wird ihre Sichtweise von Geld und den falschen Werten des „Marktes“ bestimmt. Deshalb sind die meisten Menschen auch völlig ratlos und überfordert, wenn sie versuchen, das Zeitgeschehen zu verstehen.
Mit der Rückkehr Maitreyas in die Außenwelt wird sich anstelle dieser skeptischen und materialistischen Haltung ein sensiblerer Umgang mit den vielen Problemen, die die Menschheit heute zu bewältigen hat, durchsetzen. Nach und nach wird der Glamour des Geldes der Menschlichkeit weichen, und Millionen Menschen werden diesen Sieg feiern, indem sie ihren Brüdern und Schwestern weltweit dienen.
(Benjamin Cremes Meister, „Das Volk meldet sich zu Wort“, Share International, November 2000)
Realismus
Da die Realität einer globalen wechselseitigen Abhängigkeit allmählich für unser Bewusstsein zum anerkannten Faktor wird, lässt sich der Tatbestand, dass „alle Menschen Brüder sind“, immer mehr in Strukturen und praktische Aktionsprogramme umsetzen, die diese Realität widerspiegeln. Die Völker können und werden die Brüderlichkeit erleben und gemeinsame Bestrebungen und Ziele haben.
(Benjamin Creme, Maitreyas Mission, Band zwei)
Maitreya sagt: „Nichts geschieht von selbst.“ Seit Jahrtausenden reden wir von „Brüderlichkeit“; aber bisher ist das nur ein ungefähres Ideal, das immer noch da oben auf der Astralebene schwebt – eine schöne, wunderbare Idee von Liebe, Brüderlichkeit und Gerechtigkeit. Die Wirklichkeit dagegen ist Ausgrenzung, Gier, Elend, Schmerz und Leiden von Millionen von Menschen. Die Vision ist echt, wird aber erst dann Realität, wenn sie sich auf der physischen Ebene manifestiert und wir sie realisieren. „Der Mensch muss handeln und seinen Willen einsetzen“, sagt Maitreya (Botschaft Nr. 31); es ist also an uns. Alles ist an uns.
(Benjamin Creme, Maitreyas Mission, Band drei)
Endlich wachen wir auf! Endlich! Die Welt gehört der Menschheit, Brüder. … Ich bin stolz, wenn ich höre, wie die Brüder und Schwestern DIE WAHRHEIT SAGEN und die Lügen aufdecken. Ja, DIE LÜGEN, das ist wunderbar! Die ganze junge Generation, ob schwarz oder weiß, alle sind sie da, und ich finde es HERRLICH, das zu mit anzusehen, und möchte das auch für eine Million Euro nicht missen, Brüder! Und alle meine kleinen Brüder sind hier, meine kleinen Brüder und Schwestern, überall hier, von ÜBERALL her! Ich bin froh, ICH BIN RICHTIG FROH! WIR WACHEN AUF! ….
Wach auf Bruder, hab Vertrauen! Schaut auf den Preis! Und der Preis ist die Menschheit! Denn zur Menschheit gehören wir alle!
(Maitreya in der Gestalt eines afrokaribischen Mannes auf dem Friedensmarsch im Hyde Park, London, 15. Februar 2003; siehe Share International, April 2003)
Die Regierungen müssen verstehen: die Stimme des Volkes ist die Stimme der Weisheit. Sie fordert Realismus und Wahrhaftigkeit, weil nur mit dieser Haltung eine vernünftigere und bessere Welt zustande kommen kann.
(Benjamin Cremes Meister, „Aus der Dunkelheit“, Share International, Januar/Februar 2005)
Die neue Energie, die nun in die Welt einströmt, wirkt sich auf alle aus. Diejenigen, die an die politischen, religiösen und philosophischen Systeme glaubten, sind desillusioniert, weil es diesen nicht gelungen ist, Frieden, Wohlstand und Glück zu schaffen. Man kann die Weltprobleme nur mit einem von Ideologien und Markkräften ungetrübten Realitätssinn lösen.
Es gibt zurzeit keinen Frieden in der Welt, sondern nur Verunsicherung und Chaos. Doch nicht alles ist unheilvoll und düster. Ein neues Zeitalter ist angebrochen. Heute kommt die „Stimme der Objektivität“ von den jungen Leuten, die frei von Ideologien, Philosophien und Theorien sind. Sie sehen das Leben realistisch und nehmen es, wie es kommt.
(Benjamin Creme, Maitreyas Lehren – Die Gesetze des Lebens)
Die Erde befindet sich etwa auf halbem Wege, das heißt in der Mitte der vierten Runde. In diesem Stadium beginnt ein Planet, seine Richtung, seine Bestimmung zu finden. Seine Bewohner wachen langsam auf. Das geschieht heute auf der Welt. Die Menschheit erwacht aus einem langen Schlaf, in dem sie die Verbindung mit der Wirklichkeit, dem Sinn und der Bedeutung des Lebens auf der Erde verloren hatte. Sie war tief im Materialismus versunken und ist bis heute darin verstrickt. Maitreya ist gekommen, um die Menschheit wachzurufen.
(Benjamin Creme, Die Kräfte des Lichts sammeln sich)
Öffentliche Weltmeinung
Werden die Regierendenauf Maitreyas Worte hören? Zum größten Teil vermutlich nein, zunächst nicht. Doch bald wird die Bevölkerung überall die Weisheit in Maitreyas Ratschlägen erkennen. Sie wird seinen klugen Worten zustimmen und seine Anliegen unterstützen. Die globale öffentliche Meinung wird ihre Stimme entdecken und ihren Mentor finden, sodass angesichts dieser Kraft die obstruktiven Stimmen gieriger Diktatoren und korrupter Politiker leiser werden. So wird es sein, und damit kann die Reinigung und Transformation der Welt beginnen.
(Benjamin Cremes Meister, „Das Ende der Korruption“, Share International, April 2005)
Ich werde alle unterstützen, die für Frieden, Gerechtigkeit und brüderliche Liebe einstehen. Ich werde alle an meine Seite rufen, die ihre Brüder lieben. Aus allen Gesellschaftsschichten und allen Ländern werden sie dann zu mir kommen. Ich werde ihren Herzen Hoffnung und Liebe einflößen, und dann werden sie in zunehmender Zahl die Welt erobern. Dieser Prozess hat schon begonnen. Die Stimmen des Volkes sind bereits unüberhörbar. Immer lauter rufen sie nach Gerechtigkeit und Frieden für alle Zeiten.
(Maitreya, Botschaft Nr. 131)
Die gewaltigen Ereignisse, die sich nun schon tagtäglich auf der ganzen Welt abspielen, wecken in den Menschen die Erkenntnis, dass sie den Todeskampf einer sterbenden Kultur miterleben und damit das Entstehen einer neuen.
Wie diese neue Kultur aussehen könnte, ist noch weitgehend unklar und unbestimmt, doch ein Faktor hat sich der Öffentlichkeit und den Medien bereits eingeprägt: die wachsende Kraft der Stimme des Volkes und die zunehmende Entschlossenheit, dieser Stimme Gehör zu verschaffen. Dies ist das wichtigste politische Geschehen unserer Zeit.
(Benjamin Cremes Meister, „Die Stimme des Volkes“, Share International, Juli/August 1992)
Politiker sind an Macht interessiert, sie wollen alle Macht ausüben. Macht ist eine Energie und kann wie alle Energien klug oder unklug eingesetzt werden. Manche Politiker benutzen ihre Macht nicht klug und verursachen dadurch immer wieder Krisen. Doch ihre Zeit geht zu Ende. Die wichtigste und mächtigste Struktur der Zukunft wird eine weltweite, gut informierte und aufgeschlossene öffentliche Meinung sein. Das Volk, die Menschen werden die wahren Erben der Erde sein.
(Benjamin Creme, The Awakening of Humanity)
Eine neue und starke, weltweite öffentliche Meinung wird ihre Macht beweisen und die Manöver und Strategien der heute Herrschenden ad absurdum führen. Dann wird sich Maitreya allen Völkern vorstellen und sich in der kommenden Zeit unermüdlich für sie einsetzen.
(Benjamin Cremes Meister, „Maitreyas Führung“, Share International, September 2005)
Denn die Millionen ganz normaler kleiner Leute, die Männer und Frauen überall auf der Welt, sind diejenigen, die die Regierungen zwingen werden, das Prinzip des Teilens in die Tat umzusetzen, was die Lösung der Weltprobleme bedeutet. Heutzutage haben die Massen diese Macht. Sie, die von dem Christus geschult, von ihm inspiriert sind, werden die Regierungen zum Handeln zwingen. Die öffentliche Meinung der Welt ist, wenn sie energiegeladen, inspiriert, konzentriert und geschult wird, heutzutage eine Kraft, der keine Regierung der Welt Widerstand leisten kann. Sehen Sie nun ein, wie wichtig Sie sind, wie wichtig jeder Einzelne ist?
(Benjamin Creme, Maitreyas Mission, Band eins)
Alle, die meine Hoffnung teilen, dass die Menschheit in Frieden zusammenleben kann, arbeiten für mich. Frieden, Teilen und Gerechtigkeit sind der Kern meiner Lehren. Wo ich das Licht dieser allgemeingültigen Wahrheiten aufleuchten sehe, dahin sende ich auf dem Strahl dieses Lichts meine Liebe. So arbeite ich. So kann ich mit euch diese Welt verändern.
(Maitreya, Botschaft Nr. 92)
Trends: Kalte Fusion könnte eine realistische Energiealternative sein, sagen Wissenschaftler
In dieser Rubrik berichten wir über Entwicklungen und Meinungen, die aufzeigen, dass eine zunehmend starke Unterströmung existiert, die die Welt auf den Weg zur Synthese, zum Teilen und zur Zusammenarbeit, zu neuen mitmenschlichen Beziehungen und zu neuen Vorgehensweisen bringt.
In einem Brief an den Herausgeber der britischen Tageszeitung The Guardian vom Januar 2025 mit dem Titel „Kalte Fusion könnte eine realistische Energiealternative sein, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu beenden“ fordern fünf Wissenschaftler mehr Maßnahmen zur Beschleunigung der Einführung von Kaltfusionsgeräten, die derzeit in verschiedenen Ländern entwickelt werden.
In ihrem Brief schreiben sie: „Luca Garzotti stellt fest (Briefe, 22. Januar), dass die Energieerzeugung aus thermonuklearen Fusionsprozessen ernsthafte Herausforderungen mit sich bringt, erwähnt jedoch nicht eine entscheidend wichtige Alternative, Niedrigenergie-Kernreaktionen (LENR), allgemein bekannt als kalte Fusion.
Wer den Nachruf im Guardian auf Martin Fleischmann aus dem Jahr 2012 gelesen hat, weiß, dass die Situation in Bezug auf die kalte Fusion komplizierter ist, als allgemein angenommen wird: Die Behauptungen von Fleischmann und Stanley Pons zu diesem Verfahren wurden diskreditiert. In Wirklichkeit haben spätere Forschungen gezeigt, dass die Kritiker im Unrecht waren, was nicht allgemein bekannt ist, da die Herausgeber der wichtigsten Fachzeitschriften unter dem Eindruck, dass die Behauptungen falsch waren, die Veröffentlichung von Arbeiten, die das Gegenteil nahelegen, blockierten.
Lange Zeit bedeuteten die Schwierigkeiten bei der zuverlässigen Durchführung des Prozesses oder bei der Erzeugung nützlicher Energiemengen durch kalte Fusion, dass LENR keinen praktischen Wert hatte, aber jetzt ist die Situation eine ganz andere. Seit der ursprünglichen Entdeckung hat es große Fortschritte gegeben – eine Reihe von Unternehmen konnte diese Reaktionen recht zuverlässig zur Anwendung bringen, wobei eine Firma immerhin die behauptete Echtheit bestätigte, indem sie ein Gerät mit ihrem Output betrieb.
Abgesehen von der Beseitigung der aktuellen Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen – zusammen mit Prozessen, die eine großflächige Entsorgung von radioaktivem Material erfordern – hätten solche Geräte den Vorteil, dass sie klein und an jedem Ort einsetzbar wären. Einige Unternehmen arbeiten inzwischen daran, solche Geräte kommerziell nutzbar zu machen, und in letzter Zeit gab es Unterstützung von Regierungsorganisationen wie APRA-E (Advanced Research Projects Agency-Energy) in den USA und Horizon 2020 in der EU. Es muss jedoch noch mehr getan werden, um die Markteinführung solcher Geräte zu beschleunigen und damit die schädlichen Auswirkungen des Klimawandels abzumildern.
Brian Josephson, emeritierter Professor für Physik, University of Cambridge
David J. Nagel, Forschungsprofessor, George Washington University
Alan Smith, International Society for Condensed Matter Nuclear Science
Jean-Paul Biberian, Honorarprofessor, Aix-Marseille Université
Yasuhiro Iwamura, Forschungsprofessor, Tohoku University
(Quelle: The Guardian)
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